Der Angriff im Morgengrauen

Angestrengt spähte Gormr, Sohn des Asleif Asroor durch den Feldstecher, den er sich von Heoin geliehen hatte, welcher neben ihm kauerte, Boltpistole und Kettenschwert in den Händen.  Aufmerksam beobachtete der Scout dieUmgebung, während Gormr die Tyraniden durch den Feldstecher beobachtete.  Die anderen Scouts des kleinen Teams.Hermundr, Solvor, Brandr und Ingvarr hatten sich in der Umgebung verteilt und waren auf den ersten Blick kaum zu entdecken. Sie mußten vorsichtig sein, damit der Feind sie nicht entdeckte. Es würde sich schlecht machen sollte der Jäger von seinem Wild überrascht werden. “Der Alte ” würde ihnen eine Standpauke  halten, die man lieber nicht erleben wollte. Und bei allem Anschein von Primitivität hatte Gormr nicht vor, die Tyraniden zu unterschätzen. Sie waren nicht umsonst zu einer der größten Gefahren herangewachsen, dem sich das Imperium der Menschheit jemals gegenüber gesehen hatte.

Eben dieses Wild beobachtete Gormr gerade durch den Feldstecher. Bei diesem handelte es sich um ungefähr dreidutzend Ganten, welche im Umfeld einer Biostruktur die Umgebung patrouillierten. Diese Biostruktur war ihr Ziel. Skjald Nikolas hatte ihm nicht näher auseinandergesetzt, worum es sich dabei handelte, nur dass die Tyraniden von hier aus die Umgebung erkunden konnten und dass er, Gormr, diese zerstören sollte, um dem Angriff eine erhöhte Erfolgswarscheinlichkeit zu geben.

Ja, der Angriff… Die Situation war in den vergangenen  anderhalb Wochen nicht einfach gewesen. Zwar war es ihnen gelungen, einen Funkspruch an die Imperiale Armee zu senden, in dem sie um Vestärkung aus den Wolfszahn baten,  jedoch war die Nachricht  von schweren Störungen durchsetzt und so war ungewiss, ob die Sendung wirklich verstanden worden war. Sie hatten bis jetzt mit den Tyraniden ein gefährliches Spiel gespielt. Verstecken, Angreifen, kleine Nadelstiche ,die dem Gegner nicht wirklich weh taten, ihm jedoch zu schaffen machten. Doch nun war die Versorgungssituation immer kritischer geworden. So hatte sich Nikolas entschlossen  die Stellung der Tyraniden, welche sie aus dem Labor geborgen hatten, anzugreifen. Nur der Allvater mochte wissen, was die Wölfe dort vorfinden würden. Die Daten aus dem Labor waren in diesem Punkt erschreckend ungenau gewesen. Um die Chancen zu erhöhen, sollte nun diese Struktur zerstört werden. Hierzu hatte ihnen man ihnen eine Melterbombe ausgehändigt.Eine der letzten, die sie noch besaßen. Auch Munition war ein rares Gut geworden. Deshalb war eine Anweisung an die Scouts ergangen, die Waffen nur dann einzusetzen, wenn es unbedingt notwendig werden sollte. Gormr setzte den Feldstecher ab und gab ihn an Heoin zurück, welcher ihn sicher verstaute. Dann erhob sich der Marine langsam und nickte dem Scout zu. Es war Zeit zu beginnen.

Mission: Einsatzkommando. Ziel: Zerstörung des feindlichen Horchpostens.

Auf den folgenden Bildern kann man unser ” neues ” Spielfeld sehen , bei dem der Kauf alleine schon ein kleines Abenteuer war. Da kein Auto verfügbar war, mußten die Platten zu zwei zum Bus geschleppt werden, und dort der Bussfahrer überredet werden uns mit den Platten dort mitfahren zu lassen. Einige der Passagiere werden sich durchaus gewundert haben, was wir damit wohl vorhaben.  Als nächstes werden wir uns etwas grünen Rasen besorgen, um den Untergrund farbig etwas anpassen zu können.

Die folgenden Bilder beschreiben nun den weiteren Spielverlauf. Die ersten drei Runden haben wir, warum auch immer, relativ wenige Photos gemacht. Wurden dann aber zum Glück etwas mehr gen Ende hin.

Die Wölfe bewegten sich die ersten Züge an der oberen Spielfeldkante entlang, um einige der Bewacher herauszulocken und einzeln zu überwältigen.  Nachdem 1-2 Trupps ausgeschaltet waren, bewegten sie sich mit einer riskanten Angriffsbewegung ins Zentrum vor, legten die Bombe und zogen sich zurück. Ganz verlustfrei ging die Sache nicht vor statten. Vier Scouts bei dem unternehmen schwer verletzt. Dennoch konnte die Melterbombe gelegt werden und  die Struktur zerstört werden. Die Wölfe waren wieder einmal erfolgreich gewesen.

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